Blog der Alltagsphilosophie

Alle bitte entspannt zurücklehnen und die folgenden Texte genießen. Der amerikanische Journalismus und die Tageszeitungen auf der anderen Seite des Atlantiks sind geprägt von Meinungsmache. Wer seine eigene Kolumne bekommt, gehört dort zum journalistischen Hochadel. Keine Frage also, dass Graf OLD von und zu STYLE seine Gedanken da nicht hinterm Berg (oder sonstwo) halten kann. Die moderne Form der Kolumne ist der Blog. Und so findet Ihr an dieser Stelle ab und an ein Tagescredo verbunden mit etwas wenig Alltagsphilosophie und mit einem kleinen Musikstück verfeinert. Also, wir sehen uns auf der Straße!


Alles zu seiner Zeit! Nur wann ist die?

 

Zugegeben, die Weihnachtszeit gilt als die besinnliche Zeit, in der alles zur Ruhe kommt und sich auch mal im Kreise der Familie entspannt zurücklegt. Doch wie sieht die Realität in unseren Landen aus? Immer wieder lesen wir in den Medien, dass der Winter und gerade die Weihnachtszeit doch die Hochzeit der Selbstmörder ist. Streit im Kreise der Familie ist vielerorts an der Tagesordnung und außerdem ist das Wetter oft so bescheiden, dass man die Vespa lieber in der Garage lässt.

 

Und hat man es erstmal geschafft all den schlechten Nachrichten und Omen aus dem Weg zu gehen, kann man das Glück haben, dass sich so etwas wie Weihnachtsstimmung durchsetzt. Schon seit dem Sommer weist uns der Einzelhandel auf ein großes Ereignis am Jahresende hin. Ich habe tatsächlich im Juli den ersten Schoko-Nikolaus 2017 in einem Geschäft gesehen! Ich muss zugeben, dass ich gerne Schokolade esse. Im Sommer wie im Winter, aber auch im Herbst und Frühling. Dabei kommt es mir eigentlich nicht so auf die äußere Form an. Aber ein Weihnachtsmann mit Bart und Mantel im Juli? Ich gebe es zu, ich habe mich immer schon innerlich aufgeregt, wenn im September die Discounter die Weihnachtsschokolade aufstellten. Als kleines Kind fand ich es schon blöd, wenn die Aufsteller im Oktober auftauchten. Meine Eltern kauften nämlich diese Art von begehrenswerten Süßigkeiten erst kurz vor dem 1. Advent. Eine Tradition, die ich bis zu diesem Jahr aufrecht gehalten habe. In den ersten beiden Adventwochen wurde also manche Köstlichkeit schon schlicht aufgemampft. Kein Problem dachte ich. Sind ja noch zwei Wochen bis zum Fest, da wird es ja noch alles geben. Doch weit gefehlt. Da habe ich wohl die Rechnung ohne die kühlen gewinnorientierten Manager gemacht. Geht mal in die Supermärkte und Ihr werdet feststellen, dass Weihnachtsschokolade, falls es sie denn überhaupt noch im Angebot des Ladens gibt, nur noch aus zerdrückten Resten besteht. Und dass nicht nur in einem Laden, sondern überall. Da könnt ich mir doch den Mageninhalt rauswürgen vor Wut. Im Sommer alle Regale voll und zwei Wochen vor dem eigentlichen Ereignis alles leer. Das hat nichts mehr mit bedarfsgerechten Konsumgüterverteilung zu tun. Hier geht es meiner Meinung nach einzig und allein darum keine Überkapazität haben zu wollen, die Lagerfläche kostet. Wenn ich darüber nachdenke, könnt ich...

 

Weg ist all die Weihnachtsruhe, Besinnlichkeit und Entspannung. Jetzt brauch ich erst mal eine galaktische Entspannungsübung. Geht es Euch genauso, dann schaut Euch das obige Video einfach öfter an. Bei mir hat acht mal gereicht, um mich wieder in den Griff zu bekommen. Babei nur auf die dritte Schneeflocke von links achten ;-) Und immer dran denken: Bald ist wieder Sommer. Dann gibts alles wieder zu kaufen.  Also, wir sehen uns auf der Straße!

 

Was brauchst alles zum Leben? Mehr PS!


In unserer westlichen Zivilisation haben wir doch eigentlich alles im Überfluss. Butterberge, die nicht abgetragen werden können, Milchmeere, die niemand leersaufen kann. Und doch scheint uns immer auch was zu fehlen. Wir sind ständig auf der Suche. Einige von uns suchen nur das Mehr: Mehr Geld, mehr Sex, mehr alte Fahrzeuge für die Sammlung... Wieder andere suchen nach dem Sinn des Lebens (ist übrigens 42), nach einem transzendentalen Erlebnis, der Verwirklichung des innersten Sein. Doch zufrieden sind sie alle nicht und werden es auch nicht. Es muss immer noch mehr sein.

 

Doch besinnt Euch zurück. Denkt an Eure Kindheit. Was war der wichtigste Wunsch, den Ihr damals hattet? War es etwas Materielles? Kauft es Euch! Wolltet Ihr irgendwo hin? Fahrt hin! Wolltet Ihr etwas bestimmtes erreichen? Verwirklicht es! Was Euch als Kind glücklich gemacht hätte, wird es auch heute tun! Ihr hattet eine wunschlose Kindheit? Wie sah es denn als Jugendlicher aus? Was waren Eure Träume damals. Ging es um das erste Fahrzeug? Besorgt es Euch und richtig es so her, wie es damals Euer Traum war. Was war angedacht? Auto mit rosa Rennlackierung und dreifacher PS-Zahl, Vollverspoilerung und Breitreifen? Motorrad mit dickem Motor und alle Verleidungen ab sowie verlängerter Gabel? Eine Vespa mit Airbrush, einem fixen Motor zum Porsche jagen auf der Landstraße? Verwirklicht Euren Traum. Ihr habt schon neue Träume? Verwirklicht auch diese, aber zuerst kommt der erste Traum aus der Kindheit dran. Die wenigsten Häuser bleiben stehen, wenn man mit dem Dachausbau anfängt. Packt den Tiger in den Tank und los!

 

So, ich muss jetzt aber dringend mit meinen Kindern reden. Die wollten mir was über ihre Wünsche erzählen. Und je früher sie diese verwirklichen können, desto besser. Also, wir sehen uns auf der Straße!


Ich nehm mir da was vor im neuen Jahr

Der Jahreswechsel ist vorrüber und sicher habt auch Ihr Euch wieder einmal eine Menge an guten Vorsätzen für 2017 ausgedacht. Hm, was ist es diesmal? Weniger rauchen? Weniger Alkohol? Sparsamersein oder mehr Zeit mit der Familie verbringen? Endlich das vor Jahren angeschafte Winterprojekt in der Garage beenden? Auch ich habe für 2017 so einiges vor. Aber anstelle von guten Vorsätzen, die auch bei mir vielleicht mit Glück bis zum Neujahrsmittag halten, habe ich mir nichts anderes vorgenommen, als es anzupacken! Egal was, aber dafür mit Energie, Ausdauer und Durchhaltevermögen. Das bedeutet natürlich auch, sich ein Stück weit selbst zu verändern. Aber dazu bin ich bereit. Es muss etwas geschehen und diesmal klappt es auch. An Ideen und Projekten mangelt es bei mir wirklich nicht, aber diesmal ziehe ich es durch. Bisher ist das neue Jahr auch ganz gut angelaufen und so kann und wird es weitergehen.

Veränderungen verheißen gerade uns Traditionalisten nicht immer Gutes, sorgen eher für ein mulmiges Gefühl. Aber diesmal wird alles gut. Ich spüre nahezu, dass es diesmal ein Happy End gibt. 2017 wird ein tolles Jahr. Geh sofort in die Garage, streichel über die Blechhaut Deines Oldies, schließe die Augen und wiederhole es ganz langsam, dann schneller und lauter: "2017 wird ein tolles Jahr!"

Und hier schon die erste Änderung: Zum Abschluß kein "Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!", sondern ein neuer Abschiedsspruch: Wir sehen uns auf der Straße!


25.12.2016

Soulige Feiertage

Zum Jahresende wird einem so richtig bewußt, wie grausam das Leben doch sein kann. Zu keiner anderen Zeit ist die Selbstmordrate auf dieser unseren Welt so hoch, wie zur Weihnachtszeit. Hinzu kommen Krieg, Terror, Unfälle, Unglücke und Kriminalität. Das fragt man sich unwillkürlich in was für einer Welt wir denn heute leben. Doch ist es heute tatsächlich soviel anders als vor zwanzig, dreißig oder vierzig Jahren? Klar, zu der Zeit als unsere Oldtimer ihre Erstzulassung erhielten, gab es nicht unbedingt die Gefahr, von einem islamistischen Terroristen mit einem LKW gejagt zu werden. Aber auch die RAF und die Wehrsportgruppe Hoffmann haben mit fragwürdigen Überzeugungen Leben beendet. Die Gefahr ist heute anders als damals, aber sie ist immmer schon allzeit gegenwärtig gewesen. So unschuldig, wie oft getan wird, ist Europa, ist Deutschland nicht!

 

Gerade mit solch fast depressiv anmutenden Gedanken ist es wichtig an den Feiertagen die Seele wieder aufzutanken. Für den einen bedeutet dies herrlich spießige Weihnachts-Schauspiele aus deutscher, tschechischer oder amerikanischer Produktion in der Flimmerkiste anzusehen. Der andere verbringt intensive Zeit mit seiner lieben Familie und der Dritte ist in Partylaune auf der Piste. Ich habe mich in diesem Jahr für die ersten beiden Varianten entschieden und es tut einfach nur gut, zu spüren, wie der Soul-Tank sich wieder anfüllt. Gute Soul-X-Mas-Hits passen da ja auch recht gut, neben den Klassikern wie "Stille Nacht" etc. 

 

Gerade bei diesem Lied muss ich immer wieder an den sogenannten Weihnachtsfrieden von 1914 denken. Der Krieg wurde an einigen Abschnitten der Westfront von den einfachen Soldaten gegen den Willen der Oberen einfach unterbrochen. Es wurde gemeinsam mit dem Feind gekocht, gesungen, Fußball gespielt und gebetet. Menschlichkeit hatte in diesem ersten Kriegsjahr noch eine Bedeutung. Und die sollte auch heute immer zu unseren Tugenden gehören, auch im Krieg auf der Straße. Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


18.12.2016

Stop dreaming, start treking!

Man, wer hätte das gedacht? So schnell kann die Zeit vergehen. Es kommt mir mittlerweile schon fast so vor, als würde es das Oldstyle-Magazin schon Jahrzehnte geben. Dabei sind es erst 6 Monate. Am 17. Juni 2016 ging die Webseite online. Vorausgegangen waren Monate geprägt von vielen Überlegungen, diversen Recherchen, aber auch schon mit konkreter journalistischer Arbeit. Schließlich sollte die Seite ja nicht völlig nackig der Öffentlichkeit präsentiert werden. Nun heißt es ein wenig in Nostalgie zu verfallen, die negativen Aspekte des letzten halben Jahres zu verklären und zu feiern. Ich werde es weihnachtlich besinnlich angehen und mich auf einen Trip in die eigene Vergangenheit machen. Also, auf in die Gegend, wo ich aufgewachsen bin und mit dem Rollerbazillus infiziert wurde. Auf geht es gen Aachen! Der Weihnachtsmarkt, der ja nun einer der schönsten in Europa sein soll, wird erste Station sein. Doch nach all der Feierei geht es auch wieder an den Schreibtisch zurück. Die Arbeit – und macht sie auch so viel Freude – wartet und ist doch auch im Endeffekt die Verwirklichung eines Traumes. Daher auch der Untertitel „Roller, Oldtimer & Lebensart“.  Neben meiner Familie ist es das, was zählt im Leben!

 

Träume sind in der heutigen Zeit besonders wichtig. Was wäre die Menschheit ohne sie und ohne Menschen, die sie verwirklichen würden. Ich träume tatsächlich von einer Weiterentwicklung der Menschheit, wie sie Gene Roddenberry, der legendäre Schöpfer von Raumschiff Enterprise und Star Trek, angedacht hat. Ohne Gewalt und egoistische Bestrebungen dabei frei und forschend. Sich selbst weiterentwickeln und verwirklichen ohne andere zu unterdrücken oder zu bedrängen. Leider musste ich in der Vergangenheit feststellen, dass die Menschheit und die heutige Arbeitswelt wohl noch nicht ansatzweise soweit ist. Schade, aber das Schicksal, so es denn so etwas tatsächlich geben sollte, hat sicherlich noch das ein oder andere Schmankerl bereit. Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!

 


11.12.2016

You'll never walk alone - Stay your ground!

Man kann dem englischen Fußball einen großen Wandel in den vergangenen zwanzig Jahren vorwerfen. Angeblich hat er seine raue Schale und seine Männlichkeit verloren. Kontinental-Europa schreckt die Fahrt auf ein Europapokalspiel auf die Insel nicht mehr, weil die Spieler Angst um ihre Knochen haben. Auch in England ist der moderne Fußball (ja, als Schimpfwort gemeint) schon lange eingefallen. Statt sich gegen einen Gegenspieler durchzusetzen, wird die trainierte Schwalbe par excellence vorgeführt - reif für den Oskar. Hauptsache das von Gel durchtränkte Haar sitzt noch gut für die Fotografen. Auch die englischen Fußball-Hooligans sind in ihrer Gefährlichkeit längst von den Osteuropäern überholt worden. Geführt werden britische Topteams heute von Firmen oder osteuropäischen Finanzmillionären. Doch an einer Stelle macht der Verfall der alten Fußballkultur halt. Die Fans verteidigen Ihr Gelände, zumindest was die Schlachtgesänge anbetrifft. Hier hat sich zwar durch die neu entstandene Ultra-Bewegung ein großes Kreativpotential entzünden können, doch wurden die alten Wurzeln dabei nicht völlig vergessen. Musterbeispiel hierfür ist YNWA (You'll never walk alone), dass heute in nahezu jedem Stadion der westlichen Welt gesungen wird. Dieses Lied erzeugt bei den Altfans regelmäßig Gänsehaut. Für sie bedeutet es Freundschaft, Zusammenhalt und Aufopferung für den Verein. Es ist schwer zu erklären, wenn man es noch nicht selbst im Stadion (und sei es nur eine der modernen Fußball-Arenen) erlebt hat. Eigentlich ist das ja alles unvernünftig, was dort passiert. Einge sehr gut verdienende Jungspunte werden von tausenden Bundestrainern angefeuert, sich doch mal etwas anzustrengen und einer runden Kugel hinterherzulaufen. Mit Spaß am Spiel hat das wenig bis nix zu tun. Hier geht es auf den Rängen um eine Identifikation mit einem Idealbild eines Fußballvereins, dass so eigentlich nirgendwo existiert hat. Und doch haben es millionen Menschen so tief verinnerlicht, das auf die Frage "Sind Sie Fan von..." fast jeder einen Fußballverein nennt. Dabei bleiben die Nicht-Modefans ihrem Club treu, egal wie schlecht gespielt, wie oft abgestiegen und wie runtergewirtschaftet die finanzielle Seite des Vereins wurde.

 

Das Ganze hat ebenso wenig mit Vernunft zu tun, wie sich ein Alltagsauto aus den siebziger Jahren, das damals schon unbeliebt war, als Oldtimer anzuschaffen. Und doch haben gerade die Fahrzeuge ohne riesigen Marktwert ihre ganz speziellen Liebhaber und Szenen. Auch hier geht es ganz oft um Freundschaft, Zusammenhalt und Aufopferung für die Fahrzeugmarke. Wer schon mal mehrere hundert Kilometer gefahren ist, nur um vielleicht die Chance auf ein lange gesuchtes Ersatzteil zu haben, weiß wovon ich spreche.

 

So makaber es auch klingt: YNWA soll auf meiner Beerdigung gespielt werden! Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


04.12.2016

Wenn der Pizzamann zweimal klingelt

Die Vorweihnachtszeit gilt allgemein als die streßigste Zeit des Jahres. Wie in jedem Jahr trifft es uns völlig überraschend und unvorbereitet, dass auch dieses Jahr wieder ein Weihnachtsfest stattfindet. Man sollte meinen, dass nach über 2000 Jahren die Menschheit so langsam eine Routine darin hat, dieses Fest zu begehen. Oder sollte es genau dieser Menschheit etwa Spaß machen vier Wochen nur auf der Überholspur zu verbringen? Es bleibt in vielen Familien daher auch der Ofen kalt. Lieferanten aller Art werden über die Gassen gejagt, um Essen zu liefern. Immer schneller muss es dabei zugehen. Die Pizza soll ja noch die Schnauze verbrennen, wenn der Kunde reinbeißt. Dass die Fahrer dabei oft für einen geringen Lohn ihren Führerschein riskieren ist dann halt deren Pech. Die kriegen ja auch großzügig ein Trinkgeld von 10 Cent. Da können die sich ja auch mal eine Nachschulung leisten. Hauptsache das Futter ist schnell da. Regen, Schnee, Feiertage? Alles egal, hab' ja selbst keine Zeit. Sonst würde ich deren Job ja noch nebenbei erledigen. Die einzigen Superhelden sind halt die, die die Bestellung aufgeben.

Wann wird die Uno nur endlich den internationalen Tag des Pizzaauslieferfahrers ins Leben rufen? Ein Tag, an dem alle Zeitungen und auch das Fernsehen voll sind von Schicksalsgeschichten rollerfahrender Menschen, die jung waren und halt das Geld brauchten. Es ist an der Zeit ihnen ein Denkmal zu errichten. Ohne sie würde so manche Nation zusammenbrechen unter dem hungernden Streitereien ganzer Familienclans. Die Emanzipation der Frau wäre in Gefahr, weil hungernde Ehegatten wieder den Ruf nach KKK (Kirche, Kinder und Küche - nicht die Typen in den weißen Umhängen) verkündeten. Hunger kann ganz böse Folgen haben. Dagegen müssen und können wir alle etwas tun! Bei der nächsten Lieferung einfach mal zum Pizzaboten nett sein und ein ordentliches Trinkgeld geben wäre doch ein recht ordentlicher Anfang. Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


27.11.2016

Besinnlich soll's sein, verdammt noch mal!

Heute ist der 1. Advent und die besinnliche Vorweihnachtszeit beginnt. Zeit sich endlich noch mal darauf zu besinnen, dass es anderen vielleicht schlechter geht als uns. Es ist die Zeit in der wir auf den letzten Drücker im Jahr nochmal was Gutes tun wollen. Es ist die Hauptzeit aller spendensammelnden Organisationen. Und auch die Hauptzeit des Konsums, schließlich sollen ja noch Weihnachtsgeschenke für die Lieben besorgt werden. Geld scheint keine Rolle zu spielen. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten (Ja, hier kann jeder in den USA Geborene noch Präsident werden) beginnt das schon mit den immensen Ausgaben für die Häuserdeko: Leuchten über Leuchten lassen immer mehr Dörfer heller erstrahlen als die Sommersonne. Die Menschheit scheint nicht zu wissen wohin mit all dem Geld. Diese vier Wochen bis zum Weihnachtsabend sind aber auch die Zeiten, die uns nicht nur das Portemonnaie, sondern auch das Herz öffnen. Zerstrittene Familien kommen (zumindest bis Silvester) wieder zusammen und versöhnen sich. Die Gesellschaft als solches rückt näher zusammen, und sei es nur im Stau zum Einkaufszentrum. Zu keiner anderen Zeit des Jahres soll die Selbstmordrate so hoch sein. Ach Herzilein, die Einsamkeit tut uns nicht gut.

Auch ich hatte für viele Jahre den Glauben an die besinnliche Weihnachtszeit verloren, bis ich in die Augen eines kleinen Mädchens blickte. Ich jobbte zu meiner Studentenzeit als Nikolaus und Weihnachtsmann. Eines Jahres wurde ich von den Leipziger Verkehrsbetrieben in eine historische Straßenbahn gesetzt und fuhr zig Stunden damit im Kreis um die Innenstadt. Dabei hatte ich alle Fahrgäste mit kleinen Präsenten und Süßigkeiten zu erfreuen. Ich war überrascht, welchen Respekt die Menschen dieser Figur im roten Kostüm entgegenbrachten. Selbst die frechsten Punker und Jugendlichen spielten das Spiel mit und sagten Gedichte auf oder sangen Weihnachtslieder. Und dann war da dieses Mädchen, höchstens 5 Jahre alt, blond im weißen Fellimitat-Mantel. Sie sprach mit leichtem russischen Akzent und kam mir mit ihren leuchtenden Augen fast wie ein Engel vor. In diesen Augen war all die kindliche Güte und Freude auf das Fest zu sehen; keine Hintergedanken oder egoistische Wünsche. Nein, all das, was dieses Fest eigentlich verkörpern sollte, war für mich in dem Moment spürbar. Und seit diesem Tag glaube ich wieder an den Geist der Weihnacht!

Achtet in den folgenden Wochen einmal darauf, wie die kleinen Kinder mit den verkleideten Herrschaften in rot umgehen. Da liegt ein besonderer Spirit in der Luft. Und genau von diesem Spirit lassen sich weltweit seit ein paar Jahren auch Vespa-Fans anstecken. Sie touren verkleidet durch Ihre Stadt und beschenken zumeist Kinder oder besuchen Krankenhäuser. Vielleicht ist das ja auch was für Dich und Deinen Club? Es muss ja nicht unbedingt mit dem Roller sein, ein vierrädriger Ausflug sorgt sicher ebenso für Freude. Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


20.11.2016

Automobile Bekenntnisreligion

 

Wir alle befinden uns auf einer Reise! Je nachdem welcher Religionsgemeinschaft man angehört, kann sowohl der Weg als auch das Ziel ein anderer sein. Aber fast allen dieser transdenzentralen Straßen zur Erlösung ist es gemeinsam, dass das Glück ein Teil der Erleuchtung ist. Manchmal ist das Glück erst im Jenseits erlebbar, manchmal schon eine Viertelstunde früher. Auch Herr Rossi, der ewig nach dem Glück Suchende, weiß aber das "so ein Auto schon was hermacht". Das Fahrzeug kann also als ein Inbegriff des Glücks und damit der eigentliche Grund unseres irdischen Seins, begriffen werden. Warum also noch warten? Ich bekenne, dass ich glaube! Auch ich habe in meiner Garage Zeugnisse dieses irdischen Glücks stehen. Ja, die Garage ist für viele Oldtimerfreunde so etwas wie ein epochaler kirchenartiger Schrein, geschmückt mit anbetungswürdigen Reliquien längst nicht mehr laufender Fahrzeuge. Aber, so ist das mit den Religionsersatz. Wieviele Flüche und Gebete wurden im Laufe der letzten Restauration ausgesprochen. Wie viele Bastler haben schon Gott gegenüber diverseste Versprechungen gemacht, wenn doch die Scheißkarre endlich anspringen würde. Hast Du Dich an Dein Versprechen damals gehalten? Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


13.11.2016

Die Überwinterungsstrategie

 

Unsere Frauen kennen das. Sie kommen mit neuen hübschen Schuhen vom City-Schopping und betreten die Küche. Da liegt ein Vergaser im Spülbecken, Getriebescheiben in der Spülmaschine oder nicht lösbare Motorblock-Schrauben wurden im Backofen etwas angewärmt, um sie doch noch rauszukriegen. Sicherlich kannst Du genauso wenig wie ich nachvollziehen, warum irgendjemand an einem solchen Vorgehen etwas auszusetzen haben könnte. Schließlich stellt der Roller einen sehr wichtigen Part(ner) in unserem Leben dar. Doch wenn die Teile schon mal einzeln ins Haus gekommen sind, dann kann man den Scooter ja auch direkt innendrin zusammenbauen. Draußen ist es ja windig, nass und kalt. Hier ist schließlich auch viel mehr Platz  alsin der Garage. Da lagern ja die ganzen Teile für alte Scooter, die man vielleicht später noch mal brauchen könnte oder vielleicht der Freund von einem Freund. Und wenn der Roller ja schon mal im Wohnzimmer steht, dann kann er ja auch direkt dort überwintern. Die Temperaturen draußen oder in der Garage sind doch viel zu niedrig und feucht ist es auch noch. Da kriegt der frische Lack ja rostige Roststellen. Ne, dafür sollte doch nun wirklich jede(r) Verständnis haben, gelle! Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


06.11.2016

Freundschaft (zum Tankwart und anderen)

 

Die Drei von der Tankstelle machen es vor. Wahre Freundschaft ist etwas besonderes. So besonders, dass dieser Filmklassiker von 1930 (mit Willy Fritsch, Oskar Karlweis und Heinz Rühmann) 1955 mit Adrian Hoven, Walter Müller und Walter Giller neu verfilmt wurde. Und auch NDW-Star Markus sang 1982 in seiner Maserati-Spaß-Hymne, dass der Tankwart sein bester Freund sei. Echte Freunde verstehen sich auch ohne große Worte. Trotzdem ist es  an der Zeit, es Eurem besten Freund auch mal klar zu sagen, was er oder sie Euch bedeutet. Hand auf's Herz! Wann hast Du das letzte Mal Deinem besten Freund einfach so `Danke´ gesagt? Der beste Freund kann natürlich auch die Freundin, Lebensabschnittsgefährtin oder die eigene Ehegattin sein. Besonders hier lohnt es sich noch ein Kompliment drauf zu legen. Wer sonst zeigt soviel Verständnis dafür, dass für unser liebstes Hobby viel zu viel Zeit und Geld draufgeht? Alten Schraubern liegen solche herzzerschmelzenden Kundgebungen nicht. Klar, da haben wir Verständnis für: Ergo nicht viele Worte verlieren, sondern sende Deinem besten Freund einfach diesen Link (www.oldstyle-magazin.de/motto-der-woche). Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


30.10.2016

Trick or treat? Automobiles Halloween

 

Über Halloween scheiden sich die Geister. Für die einen ist es der Untergang des alten Europa hin zu einer amerikanischen Vollkommerzialisierung; für die anderen ist es einfach mal wieder eine Party-Gelegenheit mit Verkleiden und viel Süßkram. Nur wenigen ist bekannt, dass Halloween eigentlich aus Irland stammt. Im Englischen wird der Abend vor Allerheiligen "All Hallows Eve" genannt und das wurde in der Kurzform zu Halloween. Nicht jedem gefällt die moderne Form des seit den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von Amerika wieder heim gekehrten modernen Kürbisfestes. Gerade Laternenparker unter uns Oldtimerbesitzern fürchten die Rache der nicht mit einer Süßigkeit beruhigten Geister & Gespenster. Wenn es doch nur Klopapier wäre, doch heute kommen auch schon mal kriminellere Methoden zum Einsatz. Für die Polizei ist es keine besinnliche Nacht. Ob man den kleinen Monstern nun die Tür öffnet oder nicht, eine passende Empfehlung für Euer aller Heimkino haben wir parat: Christine! Dieser Filmklassiker aus dem Jahr 1983 zeigt, was so eine Vollrestaurierung alles aus einem Auto machen kann. Doch ich will nicht zu viel verraten. Das Buch zum Film stammt immerhin von Stephen King. Vielleicht lest Ihr auch erstmal das Buch und freut Euch über den freien Tag. Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!

 


23. Oktober 2016

Der Traum vom Scheunenfund

 

Des einen Abfall ist des anderen Seelenglück! Diese alte Volksweisheit verkörpert doch eigentlich den Traum eines jeden Oldtimer-Fans: Den Scheunenfund. Für ein paar Euro ein Fahrzeug bekommen, dass seit Jahrzehnten niemand mehr gesehen oder angefasst hat. Nun heißt es den kompletten Seelenstrip hinzulegen. Bis auf die letzte Schraube alles zerlegen, überholen und dann nur noch ein paar Teile besorgen und los geht es über den Highway, natürlich nach problemloser Zulassung und TÜV-Abnahme. Ein schöner Traum. Doch leider ist die Realität meistens ganz anders. Wir alle kennen es nur zu Genüge. Doch warum sollte man nicht weiter träumen dürfen? Träume halten uns aufrecht und helfen dabei aus einem Traumziel ein Lebensziel zu machen. Hat man den Oldie dann fertig und blickt in rosa Wolken zurück, überwiegen doch meistens die schönen Erinnerungen. Und wenn nicht, dann schleunigst abstoßen und einen neuen Traum träumen. Irgendwo geht immer gerade eine alte Scheunentür auf. Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


16. Oktober 2016

Nur für den Kick - für den Augenblick?

 

Im Internet kann man ja lauter lustige Sachen kaufen. So gibt es auch T-Shirts auf denen ein Motorroller abgebildet ist und darunter der Spruch "If you never owned one, you will never understand!" Das Shirt gibt es auch mit `ner Harley, `nem Ford Mustand usw. Aber trotzdem ist was an der Sache dran. Kann ein normalbürgerlicher Vorstadtspießer tatsächlich nachempfinden, warum Du einen Freudentanz sondersgleichen aufführst, weil Du endlich nach jahrelanger Suche ein ganz bestimmtes Teil für Deinen Oldtimer irgendwo aufgetrieben hast? Versteht Dein Nachbar, dass ölige Finger auch Spaß bereiten können? Im obigen Video heißt es fast endzeitphilosophisch "What's the fun of riding Heinkels? - I don't know, it's just a kick. Maybe I'm a lunatic." Lunatic, also wahnsinnig sollen wir alle sein. Gerade Sammler von Fahrzeugen oder Memorabilia geraten schneller als man denkt in den Sumpf einer wahnsinnigen Sucht. Man kann einfach nicht aufhören zu sammeln. Die Sammlung MUSS einfach immer größer werden. Es gibt kein Entrinnen, nur noch mehr Teile für die Sammlung oder noch ein tolles Teil für den schon völlig mit Extras überfrachteten Oldtimer. In der Vespa-Szene werden diese Stücke Porno-Yachten genannt. Will man dem Ganzen entgehen, hilft nur ein radikaler Ausstieg. Doch den muss man auch wirklich und aus dem tiefsten Inneren heraus wollen. So, genug geschrieben. Ich guck jetzt erstmal bei ebay. Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


9. Oktober 2016

Wo sind nur all die Karren hin???

 

Wer Ende der 80er Jahre was auf sich hielt fuhr entweder einen aufgebrezelten VW Golf (Angestelltensohn) oder einen tiefergelegten Opel Kadett (Arbeitersohn). Natürlich gab es da auch noch den Scirocco, der nur mit Goldkette auf Brusttoupet gefahren werden konnte. Egal, hauptsache dicker Auspuff und Rundrumverspoilerung aus dem D&W-Katalog. Dazu wurde ganz komische Mucke gehört; Radio und Equalizer bis zum Anschlag nach rechts gedreht. Die Hochzeit dieser Tuningexzesse ist mittlerweile vorbei, doch wo sind all diese Karren nur hingekommen? Auf den Straßen sieht man kaum einen Golf II, geschweige denn was älteres. Auf den Oldtimer-Treffen sind nur O-Lack-Kisten mit Häkel-Toilettenrollen-Püppchen zu finden. Okay, die Fahrer jener lauten und lautesten Maschinen waren jung und mutig. Wer bremst verliert, war ein beliebter Spruch, der auch gelebt wurde. Aber sollten wirklich fast alle damals so gehegt & gepflegte Wagen auf dem Autofriedhof zermalmt worden sein? Der Held aus dem Film "Manta, Manta" lebt bis heute. Hoffen wir darauf, dass der Rest irgendwo in einer Scheune nur auf sein H-Kennzeichen wartet. Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


2. Oktober 2016

Alles kommt irgendwann wieder

 

Es war vor nunmehr 34 Jahren als sich die Ska-Band Madness mit dem Song "Driving in my car" aufmachte, die Hitparaden zu stürmen. Bis auf Platz 4 hat es damals gereicht. Eigentlicher Star des offiziellen Musikvideos ist ein Morris Minor namens Maddiemobile aus dem Jahr 1959, der hier wieder zu Ehren kommt. Honda Japan nutzte den Song später (und einige andere ebenso) um den Kleinwagen City zu vermarkten, was für einige urige Werbespots sorgte. Ich bin gespannt, ob Madness den Song am Dienstag in Bochum bei ihrem Deutschland-Gastspiel auch wieder zum Besten geben werden. Alles kommt ja irgendwann wieder, es ist halt immer nur die Frage, wann. Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


25. September 2016

Und hab ich einmal Sorgen...

Ja, da mach ich gar nicht mit!

 

Hach, was war die Welt vor sechzig, siebzig Jahren noch in Ordnung. Die Aufbaujahre, es ging wieder voran. Stück für Stück ging alles wieder Richtung Wohlstand. Und auch die Motorisierung schritt unaufhaltsam vorwärts. Doch wohin hat das bis heute geführt? Ist uns der Wohlstand zu Kopf gestiegen? Haben wir vergessen, wie es früher einmal war? Waren wir damals nicht auch mit dem etwas weniger zufrieden? Brauchen wir das alles heute wirklich? Die Oldtimerei führt mir immer wieder vor Augen, daß es nicht immer first Class 2016 sein muss. Gerade als Fahrer eines untermotorisierten Motorrollers, der auch schon seine fast 60 Jahre alt ist, lerne ich immer wieder auf der Straße, daß weniger oft mehr ist. So mache Strecke lerne ich erst auf dem langsamen Roller so richtig kennen, obwohl ich sie mit dem modernen Familien-Van schon so an die tausend Mal abgefahren bin. Wohin hat uns das Streben nach Glück geführt? Tatsächlich zum Glück? Was heißt "glücklich sein" wirklich? Für mich bedeutet es manchmal auch einfach mal den Augenblick zu genießen, wenn die frische Luft, gepaart mit dem Duft eines frisch geschnittenen Rasens oder gar von nasser Waldluft am Morgen, durch das offene Visier in meine Nasenflügel strömt. Wenn das Ziel dann noch ein Rollertreffen ist, umso besser. Das Hobby soll uns schließlich entspannen. Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


18. September 2016

Congratulations! 3 Monate Oldstyle-Magazin

 

Am gestrigen Tag war es tatsächlich soweit. Das Oldstyle-Magazin feierte den dritten Monat seines Bestehens. So schnell kann es also gehen. Gefühlt ist DAS Online-Magazin für Roller, Oldtimer & Lebensart schon viel länger aktiv. Dadurch, dass tatsächlich jeden Tag etwas Neues auf der Seite eingestellt wird, ist es für mich niemals langweilig. Sicherlich werden immer mal wieder im Hintergrund Feinjustierungen vorgenommen, aber die Rückmeldungen und Besucherzahlen zeigen, daß das Oldstyle-Magazin immer mehr Freunde findet. Als Redakteur braucht man solche Mitteilungen, um zu wissen, ob alles in der richtigen Bahn ist. Schließlich mache ich das Magazin nicht für mich, sondern für Euch. Jetzt gilt es aber erstmal ein wenig zu feiern. Prost auf 3 Monate Oldstyle-Magazin! Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


11. September 2016

Die Helden der eigenen Kindheit treffen

 

1984 habe ich zum ersten Mal den Film Quadrophenia im Fernsehen gesehen. Einiges muss wohl direkt hängen geblieben sein. Wie wäre es sonst zu erklären, dass ich nur vier Jahre später mit Parka und Anzug auf einer silbernen Vespa mit viel zu viel Chrom saß. Kein anderer Film hat mich so geprägt und bis heute begleitet. Quadrophenia ist ein Film der Band The Who und erzählt die Geschichte eines jungen Mods, seiner Probleme beim erwachsen werden und dazu verherrlicht er Jugendsubkulturen und natürlich Motorroller. Vieles hat sich seit damals geändert in meinem Leben. Tatsächlich höre ich gar mehr nicht so oft Mod-Mucke. Nachdem The Who Mitte der 90er das letzte Mal in Deutschland spielten und ich es damals nicht auf die Reihe brachte zu einem der Konzerte zu fahren, werde ich nun am 12. September in Stuttgart The Who live erleben. Die Helden meiner Kindheit. Und damit ist es auch völlig egal, ob das Konzert gut oder schlecht wird, ob sich die Arroganz der Mods überall zeigt oder nicht. Ich werde stolz meine Bomberjacke mit den Runpatches tragen und in Erinnerungen schwelgen. Ich verdanke The Who das Leben, das ich führe. Nicht mehr und nicht weniger. Der Kreis schließt sich könnte man meinen, wäre da nicht noch Anfang Oktober das Konzert von Madness in Bochum. Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


4. September 2016

Dolce Vita à la Gina & Rock

 

Der April macht was er will. Nun ändert er schon seinen Namen in September. Wie anders wäre das derzeitige Wetter zu erklären? Aber vielleicht gibt es ja noch ein Happy End im September und wir können wie Gina Lollobrigida und Rock Hudson im gleichnamigen Film mit unseren Rollern rollern... den Wind um die Nase wehen lassen und einfach Dolce Vita geniesen. Dafür muss man nicht unbedingt nach Italien fahren, auch wenn es sich dort so um ein vielfaches besser anfühlt. Dolce Vita gibt es auch in Aachen, Frankfurt, Duisburg oder Edenkoben. Überall wo man nur bereit ist, das Leben und den Genuss für einige Zeit in den Vordergrund rücken zu lassen. Hab keine Angst, Dolce Vita ist nicht nur bei Dir, sondern bei uns allen möglich. Versuch es mal und schon kommst Du auch beschwingter durch den normalen Alltagstrott. Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


28. August 2016

Mit 'nem tollen Käfer auf der Couch

 

Manches ist tatsächlich generationenübergreifend. Schon unsere Eltern liebten die Geschichte um den knuffigen kleinen VW Käfer, der auf den Namen Herbie hörte. Auch ich war den Filmen um Nummer 53 schnell erlegen. Und meine Kinder wollen ebenfalls keinen Teil der Filmreihe verpassen. Momentan laufen sie bei Super RTL im deutschen Fernsehen. Also Mediathek prüfen und „Ein toller Käfer kehrt zurück“ am 1. September gucken. Da sitzen dann alle Generationen gemeinsam auf der Couch. Wann habt Ihr das letzte Mal ein so tolles Familienerlebnis gehabt? Vergeßt nicht genügend Popcorn vorzubereiten. In den 80er Jahren wurde immer für ausreichend Schnittchen gereicht. Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


21. August 2016

Sei nicht retro, sei anders!

 

Viel zu oft wird etwas kultiges aus der Vergangenheit hochgeholt und neu aufgesetzt. manchmal funktioniert das (wie beim Fiat 500 oder beim VW New Beetle), manchmal ist der Verlauf etwas zäh (wie oft wurde schon versucht die Lambretta wiederzubeleben?) und manchmal geht es so richtig in die Hose (Beispiele erspar ich mir lieber). Das ganze läuft dann unter dem Oberbegriff "RETRO". Und retro sein ist ja so was von hip und in! Was aber, wenn es mal anders herum ist? Wenn ein alter Star ein neues Lied im alten Stil covert? Wir erinnern uns an verschiedene Songs von Heino oder aber Peter Kraus, der "Lila Wolken" von Marteria, Yasha & Miss Platnum vorträgt und dabei leger im nostalgischen MG Cabrio durch die Nacht fährt. Irgendwie hat das was. Nostalgisch, aber nicht retro. Ich liebe es, anders zu sein als die Anderen. So wie die Mehrheit sind doch schon so viele. Lasst uns anders sein und die Zeit pur geniesen. Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


14. August 2016

Real men never grow up

 

...ihre Spielzeuge werden nur größer. In meiner pubertären Phase habe ich eine Fernsehserie geliebt, die bei uns den schönen Titel "Ein Duke kommt selten allein" trug. Dabei ging es um die Cousins Bo und Luke Duke, die sich ständig mit Boss Hogg, einer Art Landrat von Hazzard County in den Südstaaten, und Sheriff Rosco P. Coltrane in den Haaren haben. Dabei kommt es immer wieder zu wilden Verfolgungsjagden. Die Dukes fahren einen orangenen Dodge Charger mit Südstaatenflagge auf dem Dach, mit dem sie fast mehr Zeit bei Sprüngen über Hindernisse in der Luft verbringen, als auf der Straße. Natürlich trug der Wagen den Namen General Lee. Und da war ja auch noch Cousine Daisy, gespielt von Catherine Bach... Eine schöne Serie...;-) Im Prinzip lehrte mich die Serie, nicht alles so ernst zu nehmen und sich vor allem nicht alles gefallen zu lassen. Gegen Machtmißbrauch gehört einfach was getan, selbst wenn es im kleinen beschaulichen Rahmen geschieht! Noch immer denke ich an diese Serie, wenn ich einen amerikanischen Polizeiwagen sehe. Was ist Euer Erinnerungsflash aus der Kindheit? Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


7. August 2016

Satteln und losreiten!

 

Kennt Ihr das auch? Den ganzen Winter habt Ihr geschraubt und gewartet. Gewartet auf Ersatzteile und dann auf warmes Wetter, damit Ihr Eure Schätze endlich aus der Garage holen könnt. Dann kommt der verregnete Frühling und wenn doch mal die Sonne scheint, ist keine interessante Veranstaltung in der Nähe. Und ZACK ist urplötzlich schon Sommer. Die Sonne heizt allen ein, private Termine nehmen zu, aber auch der Treffkalender ist prall gefüllt. So prall gefüllt, dass man gar nicht mehr weiß, wohin man fahren soll. Einerseits herrlich und doch kommt das beklemmende Gefühl in einem auf, etwas zu verpassen. Doch halt! Die Oldtimerei sollte uns doch Entspannung bringen... Also, slow down! Ein Treffen ist immer so nett, wie man es sich macht. Und wenn die Zeit aufgrund anderer Belange für's Treffen nicht reicht, dann wenigstens für 10 Minuten mal auf den Sattel schwingen und raus an die Luft. Der Spaß soll doch im Vordergrund stehen. Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


31. Juli 2016

Schlechtes Gewissen oder          unbeschwertes Leben?

 

Wer kennt das nicht? Hinter Dir fährt ein Polizeiwagen und sofort achtest Du auf Deinen Tacho, prüfst den Sicherheitsgurt und machst alles, was Du mal in der Fahrschule gelernt hast. Bleiben sie länger hinter Dir beschleicht Dich das schlechte Gewissen und Du malst Dir aus, warum sie Dich gleich anhalten.... Doch warum eigentlich reagieren wir so schuldbewußt, obwohl wir in genau diesem Moment nichts falsch gemacht haben? Ist es der innere erhobene Zeigefinger, der Dich ermahnt, weil Du vorletzte Woche 60 statt 50 Km/h gefahren bist, weil Du ja so dringend auf's Klo musstest? Das Video oben zeigt, dass es selbst Amtsträgern nicht immer angenehm ist, das Tatütata hinter sich zu hören. Generell sollten wir also fröhlich und unbeschwert dieser Tonfolge begegnen. Unser Freund und Helfer sorgt doch schließlich für Ordnung und hilft das Chaos, das wir doch alle noch mehr fürchten als den Verkehrsstau, zu bekämpfen. Nicht zu vergessen, dass auch die Polizei immer mal wieder mit schönen Sondermodellen von einigen Herstellern ausgerüstet wird, die Jahrzehnte später begehrte Oldtimer sind. Besucht doch mal das  Polizeioldtimer-Museum in Marburg. Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


24. Juli 2016

Need extra energy?

Da hat mir letzten Sonntag doch tatsächlich die extra Portion Energy gefehlt. Nach dem GS4-Treffen wollte ich mich nur kurz auf der Couch erholen und schwupp -- war die Woche schon vorbei. Es muß eine Verschiebung im Raum-Zeit-Kontinuum gegeben haben. Oder wie wäre es sonst zu erklären, dass es vergangene Woche kein 'Motto der Woche' gab? Ich habe mich also hinaus in die Spektralwelt begeben und nach dem innersten Mysterium der Hirnaktivitäten geforscht. Gurus wurden konsultiert, Aussteiger und Einsteiger befragt, selbst all die Wissenschaftler in der vulkanischen Heimaltwelt konnten die Frage nicht beantworten. Doch die Lösung war so einfach und sie hat die ganze Zeit im Supermarktregal vor mir gelegen... Also, in diesem Sinne & enjoy die neue Woche!


10. Juli 2016

Genieße den Sommer

Endlich sind sie da. Wir haben so lange auf sie gewartet. Endlich sonnige Sonnenstrahlen! Und schon gibt es Zeitgenossen, die sich nicht an ihnen erfreuen, sondern wieder nur meckern. Kennst Du auch solche Leute, die an allem etwas auszusetzen haben? Nie kann man man Ihnen etwas recht machen. Dabei könnte das Leben so schön sein, gerade zur Sommerzeit. Einfach mal Fünfe gerade sein lassen und es nicht zu genau nehmen. Man muss sich ja nicht gerade so einen Backenbart wie Mungo Jerry stehen lassen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er damit im hot Summer auch ganz schön ins Schwitzen gekommen ist.. Sei es drum. Diese Woche sollten wir das Wetter genießen, den Oldie aus der Garage holen und einfach ein bißchen durch die Landschaft düsen. Oldtimer sind immer noch zum Fahren da und wir sollten den Staub des Spießertums von unserem Hobby abschütteln und es in allen Zügen genießen. Also, in diesem Sinne: Enjoy the new week und ab!


3. Juli 2016                                                         Wie der Vater so die Tochter

Zuerst war ich total erschrocken. Unsere Tochter wollte uns ein Lied vorsingen und was kam raus? Ein Medley der aktuellen Werbemelodien aus dem Fernsehprogramm. Schon malte ich mir aus, was wir für schlechte Eltern seien, der TV-Konsum sei viel zu hoch... Doch da setzte unser Kind in hoher Stimmlage an: "Italien - Urlaub - Sonnenschein. Ich kurvte durch Neapel. Erst kreuz, dann quer, dann mittenrein..." Und schon hatte ich den Spot vor Augen. Ein weißes Käfer-Cabriolett knallt in einen Tomatenlaster. War das eigentlich ein Innocenti Lambro? Ich selbst kannte den Spot und hatte das Lied in den 70er Jahren meinen Eltern vorgesungen. Was mögen die damals von sich gedacht haben? Beruhigt lauschte ich der wundervollen Stimme unseres Kindes und hatte ein molliges Gefühl von Nostalgie in mir. Wie schön, das manche Dinge nicht verloren gehen und das selbst gewinnorientierte Firmen sich an die Historie erinnern. Nur dadurch, dass wir die Vergangenheit ins rechte Licht setzen und analysieren können wir dem Alltag und der Zukunft begegnen. Und dafür brauchen wir "ein festes Bündnis mit dem Glück".


28. Juni 2016                                                     Ich nicht der Telefon-Mann

(Die nächsten Zeilen bitte wie zu Beginn eines FBI-Films lesen): Deutschland, irgendwo in Rheinland-Pfalz. Es ist 2 Uhr 34. Gleichmäßige Atemzüge sind das einzige, was in dieser tiefdunklen Nacht in dem Schlafzimmer von Journalist S. zu hören ist. Plötzlich zerreißt ein Ruf die einsame Stille: "You have got a whatsapp-message!"

 

Schlaftrunken torkele ich zum Handy, um die wichtige Nachricht zu lesen. Jemand aus meinem Bekanntenkreis kann nicht schlafen und möchte wissen, wem es ebenso geht. Jetzt mir! Entnervt werfe ich das Gerät auf den Nachttisch, verbunden mit dem Fluch, es heute Abend im Wohnzimmer zu lassen. Versteht mich nicht falsch. Handys können sehr nützliche Hilfsmittel sein. Schließlich wurden sie einzig und allein erfunden, um Ehemänner vor Supermarktregalen die Chance zu eröffnen ihre Ehe zu retten, bevor sie den falschen Käse mitbringen. Und die Möglichkeit Fotos zu versenden wurde nur in die Mini-Telefone wegen der schier unerschöpflichen Vielfalt an fast gleichnamigen Käsesorten, wie Emmentaler oder Gouda, installiert. Jederzeit erreichbar ja, aber nicht für jeden Schwachsinn. So, jetzt muss ich aber schnell mein Handy aufladen, sonst funktioniert heute Abend der Empfang nicht mehr....


27. Juni 2016                                                 Liebe ist... das was man liebt zu teilen

Machen wir uns nix vor! Unser Hobby ist noch immer eine Männerdomäne. Zwar fanden sich schon immer auf Oldtimer- und Rollertreffen einige unerschrockene Frauen, doch war ihre Anzahl immer gering. Sie mussten wie im obigen Video darum betteln, mitgenommen zu werden.

Zu meiner Freude sehe ich in dieser Saison aber immer mehr Familien und auch Frauen, die die Oldtimerfreunde auf die Treffen begleiten. Wandelt sich die Form der Treffen deshalb? Ja, aber das ist auch gut so. Wer wünscht sich nicht ein familientaugliches Hobby, das vielleicht sogar schon in frühen Jahren an die nächste Generation weitergegeben wird?


26. Juni 2016                                                          Früher war die Welt so herrlich einfach, oder?

Das heutige Video von Heinz Erhardt ist bereits 55 Jahre alt. Und trotzdem werden viele von uns sofort im Geiste mitsingen wenn er anfängt "Fährt der alte Lord fort, fährt er nur..." zu trällern. Damals schien die Welt noch in Ordnung. Das Volksgemüt durstete nach einfacher Unterhaltung. Der Nachholbedarf und die Aufbauzeit der 50er Jahre war vorüber und es galt den Wohlstand zu sichern und die gemachten Nester zu genießen. Die Studentenrevolten standen noch bevor, aber das wußte ja niemand. Das Leben sollte genossen werden und Spaß sollte man auch noch bei aller Biederkeit haben. Und heute? Würde man heute mit so einem Ohrwurm noch einen so bleibenden Eindruck schaffen? Jeder für sich darf jetzt einmal in sich gehen und überlegen, ob es nicht auch für Dich selbst manchmal gut ist, sich rückzubesinnen auf die einfachen Dinge im Leben, sich zu konzentrieren auf unkomplizierte Verhaltensmuster, um wieder Kraft aus der Vergangenheit zu schöpfen. Psychologen raten Menschen mit Prüfungsangst, sich bei einem Angstanfall an Situationen zu erinnern, die man bereits erfolgreich gemeistert hat. Wenn wir also einmal nicht weiter wissen, dann steigen wir einfach mal gemeinsam mit dem alten Lord in seinen Ford und fahren geistig um den Block. Dann ist der Kopf wieder frei und wir können entspannt auf die aktuelle Problemlage schauen und eine Lösung finden.


25. Juni 2016                                                    Egal ob es regnet oder schneit

Und da sage noch mal jemand Oldtimer- oder Rollerfahren sei nur was für die südlichen Gefilde, wo es nie regnet. Auch wenn es jetzt mal 2 (in Worten zwei) Tage Hochsommer-Feeling gab, so scheint  der Saisonstart ziemlich verregnet. Doch egal! Wir haben die Sonne im Herzen und die Regenkombi ist schnell ausgepackt. Heute ist der Haupttag der Eurolambretta 2016 in Geiselwind. Und wie jedes Jahr werden sich die Lambretisti ihren Spaß nicht von einem stürmischen Wetterbericht trüben lassen. Das Oldstyle-Magazin schaut gleich mal vorbei. Übrigens: Es sind bei dieser Europa-Veranstaltung auch recht viele Engländer zugegen.


24. Juni 2016                                               Siehst Du das Glück?

Es sind die kleinen Dinge im Leben, die uns unser Glück bescheren. Bei Google & Co findet man tausende Treffer unter dem Stichwort "Achtsamkeitslehre". Die innere Ruhe zu finden, indem man sich auf den Moment konzentriert und sich auf einen einzigen positiven Gedanken fokusiert. Der Weg zur Heiterkeit und zum eigenen Glücklichsein führt manchmal über einen Schmetterling und manchmal über einen Oldtimer, den Du mal am Straßenrand siehst. Egal, was Dich persönlich erfreut, konzentrier Dich darauf und sei einfach zufrieden mit der Welt.


20. Juni 2016                                                   Nur nicht unterkriegen lassen

Okay, okay. Die Musik bei diesem Motto des Tages ist sicher nicht jedermans Geschmack. Aber es geht ja auch mehr um die sehenswerten Filmaufnahmen. Warum zeige ich Euch heute Rollerunfälle dieser Art? Ganz einfach: Es geht darum, sich nicht unterkriegen zu lassen. Macht weiter Euer Ding, auch wenn es mal einen Rückschlag gibt. Du fällst hin? Egal, steh wieder auf! Prüfe, worin der Fehler lag und starte wieder neu. Das gilt fürs Rollerfahren genauso, wie in allen anderen Bereichen Deines Lebens. Stay your ground!


19. Juni 2016                                               Einfach mal treiben lassen

Eigentlich weiss ich nicht viel von dem, was mich heute erwartet. Ich nehme an der WWW-Tour des Vespa-Club Mainz teil. WWW steht dabei für Weck, Worscht & Woi. In Hochdeutsche übersetzt: Brötchen, Wurst & Wein. Die Strecke ist rund 140 Kilometer lang und führt u. a. zum Mittelpunkt Rheinhessens nach Gabsheim. Mehr weiß ich nicht. Als Kontrollfreak würde ich gerne mehr wissen, aber es ist doch eigentlich viel italienischer einfach mitzufahren und die Strecke zu genießen. Darauf sollten wir uns sowieso viel öfter einlassen. Genießen und sich treiben lassen, die Seele baumeln lassen, einfach zu vespazieren. Probier es mal selbst, es tut bestimmt gut.


18. Juni 2016                                              Should I stay or should I go

Es ist wirklich zum Verzweifeln. Das Wetter macht was es will. Das ist doch echt kein schöner Sommerstart. Dabei fing es Anfang April doch schon mit Sonnenstrahlen und Temperaturen über 20 Grad beim Mainzer Anrollern toll an. Und jetzt? Ich suche gerade meine Gummistiefel, weil ich zum V8-Treffen nach Dolgesheim fahren möchte. Ein Boot besitze ich leider nicht, wohne ja auch im rheinhessischen Bergland. Eigentlich brauche ich sowas nicht, aber vielleicht kriege ich bei den derzeitigen Wetterkapriolen meiner Frau ja doch noch einen Moscone-Außenborder von Piaggio schmackhaft gemacht. Bis dahin heißt es weiter an jedem Wochenende zu überlegen: Should I stay or should I go....


17. Juni 2016 - Let`s start!

Eine neue Idee hat immer ein Recht darauf, ausprobiert zu werden! Früher war der 17. Juni in der Bundesrepublik ein offizieller Feiertag. Soweit würde ich wegen des heutigen Starts des Oldstyle-Magazins nicht gehen. Aber freuen und eine Flasche Malzbier öffnen tu ich trotzdem!

 

Lange Monate der Vorbereitung sind nun vorüber. Der Feinschliff folgt natürlich noch. Schon Extrabreit sang im Fliegerlied: "Wir warten nicht, wir starten!" Heute startet das Oldstyle-Magazin und ich bin gespannt darauf, wie es bei Euch Lesern ankommt. Schaut Euch in Ruhe einmal in den einzelnen Rubriken um. Sicher werdet Ihr auf etwas stoßen, dass Ihr so noch nicht gesehen habt. Wehmütig, manchmal auch etwas reumütig blicken wir auf vergangene Zeiten. Würdet Ihr alles wieder so machen oder würdet Ihr Euer Leben ändern wollen?? Nachdenken und Nachsinnen können helfen Entscheidungen der Zukunft wahrhaft gründlich abzuwägen. Doch jetzt heißt es nach vorn zu schauen und sich vom Oldstyle-Magazin unterhalten zu lassen!